Einem am 30. September veröffentlichten Bericht zufolge befragten Jensen Huang, Nvidia-Chef, und weitere Führungskräfte Dario Amodei, den Chef von Anthropic, am 29. September zu dessen öffentlichen Warnungen über Fähigkeiten und Risiken von KI-Modellen. Anlass war ein Mittagessen im Weißen Haus, an dem rund zwei Dutzend CEOs teilnahmen.

Huang und andere Führungskräfte befragten Amodei nach dem Mittagessen

Nach dem Essen im East Room setzte eine kleinere Runde aus Führungskräften sowie Mitarbeitern und Beratern des Weißen Hauses das Gespräch im Roosevelt Room fort. Dort sollen Huang und andere Amodei zu seinen öffentlichen Warnungen befragt haben.

Wie Amodei laut Bericht argumentierte

Amodei soll dafür plädiert haben, die Öffentlichkeit ehrlich über die Fähigkeiten von KI-Modellen zu informieren und Risiken nicht herunterzuspielen. Die wiedergegebene Position ist eine Paraphrase seines Beitrags zu dem privaten Gespräch.

Die Führungskräfte hatten sich auf Sicherheitsgrundsätze verständigt

Vor dem Austausch hatten sich die Führungskräfte darauf verständigt, eine Erklärung mit Grundsätzen zu unterzeichnen, die KI-Modelle sicher halten sollen.

Amodei hatte zuvor ein langsameres Entwicklungstempo gefordert

Am 12. September hatte Amodei öffentlich dafür plädiert, das Tempo zu bremsen, mit dem KI-Modelle leistungsfähiger werden, damit Schutzmaßnahmen Schritt halten können. NeoTeo hat die öffentliche Debatte über Amodeis und Huangs Positionen zur KI-Aufsicht bereits im Zusammenhang mit Sarah Hecks Forderung nach externer Kontrolle eingeordnet.